Meeresfreunde und Ozeanforscher waren am Sonntag, den
11. April 2010, im Deutschen Museum richtig. Spannende, aber gleichzeitig äußerst fundierte Einblicke in die tiefblaue Weite von Meerestieren und Meeresbiologie und den aktuellen Stand der Ozeanforschung eröffnete
Dr. Kathrin Knickmeier – selbst polare Meeresbiologin – vom Kieler Forschungs-Cluster „Ozean der Zukunft“. Dieses zeigt derzeit die gleichnamige Sonderausstellung im neuen Zentrum Neue Technologien des Deutschen Museums. Im nahen Kinosaal der Museums-Lichtspiele ließen sich im Anschluss die sonntäglichen Besucher von den unglaublichen Naturaufnahmen des Filmes „Unsere Ozeane“ begeistern und zeigten mit ihrem Beifall: die fast zehnjährige Arbeit an „Unsere Ozeane“ hat sich gelohnt!
Bildband und Kinderbuch zum Film sind im Knesebeck Verlag erhältlich.
Eine illustre Runde aus Journalisten und Fotografen folgte am 10. März im Berliner Georg-Büchner Buchladen am Prenzlauer Berg dem angeregten Salongespräch zwischen den hochkarätigen Gästen des Abends, moderiert von der Verlegerin Rosemarie von dem Knesebeck: Vizepräsident Wolfgang Thierse und dem Autor und Kunstgeschichtler Volker Gebhardt, der im Knesebeck Verlag die Reihe Deutschland Bibliothek herausgibt. Es ging um das Verhältnis der Deutschen zu ihrer Kultur, Kostbarkeiten wie den Dom zu Halberstadt, Görlitz oder die Parks von Wörlitz und Bad Muskau – und die Frage, warum es wertvoll und notwendig ist, mit einer außergewöhnlich gestalteten Deutschland Bibliothek den Blick auf das reiche kulturelle Erbe Deutschlands zu ziehen.
Eckhard Fuhr, Feuilletonleiter der WELT, schrieb:
„Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse ist davon überzeugt, dass der Verfassungspatriotismus eine historisch-kulturelle und aus ihr gespeiste Unterfütterung braucht. Solche Aussagen bedeuten heute keinen Tabubruch mehr. Aber es ist doch wahr, dass in Deutschland zwischen regionalem Kulturstolz und Öffnung zur Weltkultur die mittlere Ebene der Nation nicht in gleichem Maße bewusstseinsprägend ist. …
Porträts von Kostbarkeiten des deutschen Kulturerbes in Bild und Wort – das ist das ganz schlichte und gerade dadurch erstaunliche Programm der Deutschland Bibliothek. Schaut doch hin, wie reich an Kultur wir sind, sagen diese Bände, die in der strengen Eleganz ihrer Aufmachung selbst Zeichen dieses Wertbewusstseins sein wollen. Natürlich kann man auch mit Dehios Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler durch die deutsche Kulturlandschaft steuern. Die Deutschland Bibliothek will aber nicht nur verzeichnen und erklären, sondern vor allem dazu ermuntern, das eigene Land mit freundlicher Neugier zu erkunden.“


Ein geführter Spaziergang zwischen Wildnis und Park
Samstag, 18.7.2009, 10.30-13.00 Uhr
Treffpunkt Museum Mensch und Natur
Vortragssaal
Schloss Nymphenburg (rechter Schlosstrakt)
80638 München
Teilnahmebetrag: 5 € / 3 €
Für Kinder ab 6 Jahren
Welche Tiere leben eigentlich im Nymphenburger Schlosspark? Das wollten die Kinder, die am Samstag mit ihren Eltern ins Museum Mensch und Natur kamen, genauer wissen. Dabei waren die meisten unter ihnen selbst schon kleine Tierexperten, die dem Autor Till Meyer und Vogelkundler Manfred Siering eifrig Fragen stellten und auch selber gerne ihr Wissen zu Rehkitz, Luchs und Biber zum Besten gaben. Trotz heftigem Regen gab es dann bei der Wanderung durch den Schlosspark Gänse, Eichhörnchen und sogar drei kleine Blesshühner zu beobachten. Größte Attraktion für die Kinder war allerdings eine glitschige Weinbergschnecke, die allgemeines Schaudern hervorrief. Nach der erfolgreichen Entdeckungstour stärkten sich die kleinen Naturforscher bei einem Picknick im Museumszelt und gestalteten hier ihre eigene Tierwelt: mit Buntstiften, Papier und viel Phantasie.




Mittwoch, 1. April 2009, 19 Uhr
Galerie Haas
Grünangergasse 8
1010 Wien
Anfangs ließ sich Pecorino, Mischlingshund und Stargast des Abends, noch von jedem streicheln und herzen. Vier Stunden später stand ihm dann die Erschöpfung ins Gesicht geschrieben. So viele Menschen! Sie alle waren gekommen, um ihn sowie sein Herrchen Toni Anzenberger und dessen neues Buch „Pecorino. Weisheiten eines Hundes von Welt“ zu feiern.
Die Bücher gingen weg wie warme Semmeln – schließlich waren sie eigens für den Abend von einem farbigen Pecorino-Pfotenabdruck signiert worden.


Samstag, 14. März 2009, 11 Uhr
Münchner Bücherschau junior
Rathausgalerie
Marienplatz
80331 München
Zwei waschechte Piloten hat der Autor Kurt Haderer zur Lesung in die Münchner Rathausgalerie mitgebracht. Das wollten sich die 110 Kinder und Erwachsene nicht entgehen lassen: Die Piloten erzählten, wie hoch und wie schnell ein Flugzeug fliegen kann, wie man Pilot wird, wer alles Teil der Crew ist und wie Pilot und Co-Pilot zusammenarbeiten. Die kleinen Zuhörer wollten alles ganz genau wissen und stellten detaillierte Fragen: „Wieviel Luft geht in die Räder eines Flugzeugs?“, „Warum ist der Anzug der Piloten dunkelblau und was bedeuten die Streifen?“ oder „Wieviele Sitze passen in einen Airbus A 380?“
Im Anschluss konnte jedes Kind selbst das Fliegen üben mit dem – von Microsoft gesponserten – Flugsimulator. Im Nu wurden die Kinder damit selbst zu Piloten.
Mittwoch, 1. Oktober 2008, 18 Uhr
Stiftungshaus der Schweisfurth-Stiftung
Südliches Schloßrondell 1
(am Nymphenburger Schloß)
80638 München
Am Abend des 1. Oktobers 2008 fand die Konferenz „Nachhaltigkeit als Marketingstrategie?“ in der Münchner Schweisfurth-Stiftung statt. Referenten waren Prof. Franz-Theo Gottwald (Vorstand der Stiftung), Dr. Alexandra Hildebrandt (Leiterin Gesellschaftspolitik bei Arcandor), Christoph Harrach (Gründer der Lohas-Website Karmakomsum) und Yvonne Zwick (Referentin beim Rat für nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung). Moderiert wurde die Veranstaltung von Heike Leitschuh (Mitautorin des Buchs WorldChanging. Ein Handbuch der Ideen für eine bessere Zukunft, Knesebeck Verlag).
Nach den kurzen und packenden Impulsvorträgen der Referenten entbrannte eine heiße Diskussion, in die auch das voll besetzte Publikum sofort mit einstieg – ob denn nachhaltiger Konsum ohne Verzicht möglich sei, über die Ausmaße der Finanzkrise, zur Rolle von Thomas Middelhoff bei Arcandor, und ob die „Lohas oder Lofas oder wie immer die heißen“ ernst zu nehmen seien?
Im Anschluss wurden die Gespräche bei Holundersekt und Herrmannsdorfer Wurst und Käse weitergeführt. Und für die Heimfahrt stand der BMW-Shuttleservice mit Hydrogen 7 Wasserstofffahrzeugen zur Verfügung.
18. Juli 2008
Ausstellung bis zum 12. September 2008
G5 Kultur, Gärtnerplatz 5, München
Prominente wie Katja Riemann, Roger Willemsen oder Götz Alsmann, die nur im Schein einer Taschenlampe fotografiert wurden, präsentiert der Fotograf Thomas Kierok in der Münchner Galerie G5 Kultur. Über die Bilder schreibt ein Rezensent der Tageszeitung DIE WELT, dass, „wenn er ein übler Halunke wäre, was er nicht sei, schreiben würde, dass die Prominenten in dem Buch aussehen wie Rehe auf dem Kamener Kreuz um Mitternacht kurz vor dem Zusammenprall.“
So falsch ist das nicht, denn Thomas Kierok spielt mit dem Überraschungseffekt: Indem er gar kein Licht setzt, sondern die Porträtierten im Halbdunkel mit der Taschenlampe anleuchtet, entstehen sehr persönliche, ungeschönte und wahrhaftige Aufnahmen. Es geht ihm darum, die Oberfläche anzukratzen und ein ehrliches, tiefer gehendes Bild des Menschen vor der Kamera zu zeigen.
Ergänzt werden die Aufnahmen durch die Ansichten der Porträtierten zu den sieben Grundfragen unserer Existenz – Liebe, Lebensphilosophie, Erfolg, Selbsterkenntnis, Glück, Spiritualität und Tod.
22. Juni 2008
Biennale Bonn: Bosporus
23. Juni 2008
Arkadas Theater, Köln
9. Juli 2008
Literaturhaus München
10. Juli 2008
VHS Augsburg
Istanbul. Widerspenstig und nicht unterzukriegen, chaotisch und pulsierend. Eine der ältesten Städte der Welt. Und eine der jüngsten. „Wenn du aber in Istanbul auf die Straße gehst, dann hast du das Gefühl, du müsstest gegen den Wind anlaufen. So viel Energie ist hier", beschreibt ein Einwohner Istanbuls das Lebensgefühl der Metropole.
An vier Abenden las der Autor und Türkei-Korrespondent Kai Strittmatter aus seinem Buch und erzählte von der überwältigenden Vielfalt der Stadt und ihrer Menschen, von denen, die an ihr leiden und von denen, die in ihr aufblühen. Und nach den Lesungen meinte man zu glauben, was eine deutsch-türkische Zuhörerin sagte: „Istanbul – das ist wie ein Opiumrausch.“
Mit Falko Hennig und Harry Schnitger
16. März 2008
Leipziger Buchmesse
18. März 2008
Lehmanns Fachbuchhandlung, Berlin
19. März 2008
Backfabrik Literatur Station, Berlin
26. März 2008
Universität Arhus, Dänemark
Der Kultautor Falko Hennig und der Fotograf Harry Schnitger präsentierten im März 2008 ihr neues Buch 100 % Berlin bei verschiedenen Auftritten in Leipzig, Berlin und Arhus (DK). Die beiden Ur-Berliner – der eine aus Ost-Berlin, der andere aus West-Berlin stammend – plauderten ausgelassen über ihre Heimatstadt, der sie noch nie für längere Zeit den Rücken gekehrt haben.
Während der Lesung erfuhr man dann, dass der Prototyp des Badeschiffs Arena eine Tupperdose war, was der Unterschied zwischen Urbanem Penner und Digitaler Boheme ist, und dass W-LAN in der 12.500 € teueren Präsidentensuite des Adlon extra berechnet wird.
Einen Sonderauftritt in der Backfabrik hatte der im Buch porträtierte Dachschrebergärtner Herr Urbanski, bei dem sich Falko Hennig gleich als Nachfolger für seinen Dachgarten in Berlin Mitte bewarb.
Und welcher Autor traut sich, nicht nur zu lesen, sondern auch zu singen? Falko Hennig überraschte mit einer Solo-Einlage von Harald Juhnkes herrlich-nostalgischem Lied Straßen von Berlin, ihr habt noch immer alle Sünden mir verziehn. Ihr seid die Adern meiner Heimatstadt Berlin, Linden Tauentzien. Keiner der Euch nie gesehen, kann jemals das Gefühl verstehen. Schubidubiduh, dudubidubiduba, schubidubiduh, wei dabidada…
Die Backfabrik stellt freundlicherweise ein Audio-Podcast und ein Video der Veranstaltung frei zur Verfügung. Zur Tonaufnahme klicken Sie hier, zum Video hier.


Mit Christina Bylow und Eva-Maria Hagen
19. Februar 2008
Theater im Palais, Berlin
Großer Andrang herrschte bei der restlos ausverkauften Lesung Generation Großmutter im hübschen Berliner Theater im Palais – gelegen zwischen Humboldt-Uni und Museumsinsel. Das Publikum war gekommen, um die Autorin Christina Bylow und die im Buch porträtierte Schauspielerin und Sängerin Eva-Maria Hagen live zu erleben – eine „Marilyn Monroe der DDR“, die lange Jahre mit Wolf Biermann liiert war. In den Intervallen zwischen Lesung und Gespräch griff sie mehrmals zur Gitarre und sang betörende, alte Volkslieder. Jede angedeutete Geste saß, sie hatte ihr Publikum fest im Griff. Eine verführerische Grande Dame, die beweist, dass Charme und Esprit altersunabhängig sind!


Charity-Empfang & Buchpräsentation
Mit Gastrednerin Nina Ruge
18. Dezember 2007
The Charles Hotel, München
Rund 80 geladene Gäste aus Wirtschaft, Medien und Kultur kamen zum Charity-Empfang sowie zur Buchpräsentation GOOD PLANET - GIANT EDITION am
18. Dezember 2007 ins neue The Charles Hotel. Gastrednerin Nina Ruge überzeugte durch einen spannenden und kenntnisreichen Vortrag über Artenvielfalt und Umweltschutz. Als eindrucksvolles Beispiel nannte sie die – bereits zu einem großen Prozentsatz abgeholzten – Mammutbäume, die über 100 Meter hoch werden und Lebensstätte vieler Pflanzen und Tiere sind. Wenn heute ein Mammutbaum gepflanzt wird, hat er erst im Jahr 2800 seine volle Größe erreicht! „Ich kann viele Zahlen und Fakten nennen“, schloss Nina Ruge ihren Vortrag, „doch die Fotos von Yann Arthus-Bertrand, die unsere Erde von oben zeigen, gehen direkt ins Herz".
Verlegerin Rosemarie von dem Knesebeck betonte, dass der Gewinn aus dem Verkauf des XXL-Bandes GOOD PLANET - GIANT EDITION sowie das Honorar des Autors Yann Arthus-Bertrand der von ihm gegründeten Umweltorganisation
GOOD PLANET zufließen.
Lesung und Gespräch mit musikalischer Untermalung
Mit Gertraud Well, der Autorin Christina Bylow und dem bayerisch-schwäbischen Vokalensemble Dreixang
15. Dezember 2007
Kulturgaststätte Striese, Augsburg
Gertraud Well, mittlerweile 38-fache Großmutter und 89-jährig, bezauberte die zahlreichen Gäste im Striese an diesem Abend mit lakonischem Charme und wachem Geist. Die Mutter von 15 Kindern – darunter die Biermösl Blosn und die Wellküren – erzählte im Gespräch mit Autorin Christina Bylow zahlreiche erheiternde, bewegende und beeindruckende Geschichten aus ihrem bewegten und arbeitsreichen Leben. Christina Bylow moderierte durch sensible und persönliche Fragen das sehr kurzweilige Gespräch. Sie erzählte von der Entstehung des Buches GENERATION GROSSMUTTER, das 18 sehr verschiedene Großmütter porträtiert, und von ihren Eindrücken beim Besuch in der Heimat der großen Familie Well.
Das bayerisch-schwäbische Vokalensemble Dreixang untermalte den Abend mit wohltönenden, ironischen Mundartliedern. Verschiedene musikalische Einlagen kamen auch von Well-Sohn Helmut mit Freundin, die die Zither spielende Gertraud Well begleiteten. Und Enkeltochter Annamirl trug ohne zu zaudern ein hübsches Weihnachtslied vor.
Das Striese, eine Augsburger Einrichtung, war bis auf den letzten Platz ausverkauft - und Buchhändler Kurt Idrizovic, der Leiter der Augsburger Buchhandlung am Obstmarkt, hocherfreut über die gelungene und anregende Veranstaltung.
Mit den Autoren Manfred Mai und Gerhard Launer
9. Dezember 2007
Tollwood Kulturfestival, München
Eng beieinander saßen die über 100 anwesenden Kinder und Erwachsene im Zelt der „Tief im Wald-Bar“ des Tollwood-Festivals. Gespannt lauschten sie den Geschichten, die ihnen Manfred Mai zu „Deutschland von oben“ zu erzählen hatte. Und jeder durfte einmal raten, was die beeindruckenden Fotos zeigen: Ist das nicht die Tübinger Altstadt oder doch Heidelberg? Gerhard Launer berichtete dazu, wie es sich anfühlt, mit einer kleinen Cessna allein über den Wolken zu sein und wie er es schafft, gleichzeitig zu fliegen und zu fotografieren. Zum Ausklang dieses spannenden Nachmittags signierten die beiden Autoren begeisterten Eltern und Kindern geduldig das Kinderbuch. Ein Nachmittag, der Lust auf mehr Deutschland von oben macht!
Mit Eva-Maria Hagen, Wibke Bruhns und der Autorin Christina Bylow
31. Oktober 2007
Thalia - Europa Passage
Ballindamm 40, Hamburg
Wir alle werden immer älter. Heutzutage sind manche Frauen 20, 30 oder gar 40 Jahre Großmutter. Wie hat sich das Rollenbild im Laufe der Zeit gewandelt? Eva-Maria Hagen und Wibke Bruhns, zwei prominente und im Buch porträtierte Großmütter, stellten gemeinsam mit der Autorin Christina Bylow am 31. Oktober 2007 in Hamburg (Thalia, Europa Passage) den neuen Band "Generation Großmutter" vor. Dazu sang Eva-Maria Hagen wunderschöne, melancholisch-stimmende Volkslieder. Und im Anschluss haben die drei Damen noch fleißig signiert.


Mit Jörg Bertram und Alexander Haiden
2. Oktober 2007
Galerie Exner, Wien
Alpenglamour und Sushi gab es in der Wiener Galerie Exner am 2. Oktober 2007. Von 18 – 22 Uhr wurde die Neuerscheinung ALPENHOTELS von Jörg Bertram und Alexander Haiden gefeiert. Innendesigner hatten sich um die Gestaltung der wunderschönen Altbauräume gekümmert und jedem Raum – genaue wie im Buch – eine Jahreszeit zugeordnet. Vertreter aller wichtigen österreichischen Medien waren gekommen, sowie Hoteliers, Buchhändler, Architekten, Designer, Freunde der Autoren, des Verlags und der Galerie. Die Desserts wurden von der Hofzuckerbäckerei Demel geliefert und hielten nicht allzu lang vor. Und hätte dann nicht der Galerist Wolfgang Exner höflich aber bestimmt den Besen geschwungen, es wäre noch viel später geworden …




Die Buchhandlung Gondrom in Ulm war im März Ausstellungsort für unsere wunderschönen Raumfahrt-Bilder.
Vielen Dank für die Zusendung der Fotos!


Hohes Medienaufkommen herrschte bei der Buchpräsentation von Udo Walz am 28. März 2007 im Restaurant Mink’s in Berlin. Von der DPA über FAZ bis BILD waren alle da, als der Starfriseur seinen neuen Band Udo Walz – Mein Berlin vorstellte. Die Verlegerin Rosemarie von dem Knesebeck begrüßte und verglich Walz mit dem stolzen Barbier von Sevilla aus der Rossini-Oper: „Ah, che bel vivere, che bel piacere, per un barbiere di qualità“. Anschließend las der Textautor Joachim Bessing Passagen aus dem Buch und stellte dem Promi-Friseur eine Reihe von Fragen: Warum überhaupt dieses Buch entstanden sei? Udo Walz: „Über 60% meiner Kundinnen kommen nicht aus Berlin. Von ihnen werde ich aber täglich nach Berlin-Tipps gefragt. Jetzt habe ich alle meine Ratschläge kompakt im Buch versammelt und kann sie meinen Kundinnen mit auf den Weg geben.“ Auch Walz-Freunde wie die Moderatorin Kim Fisher, der Stylist René Koch und die Schauspielerin Judy Winter schnappten sich ein Exemplar. Chef-Gastronom Jörg Mink servierte eisgekühlten Prosecco und schwäbische Köstlichkeiten, wie zum Beispiel Maultaschen, die täglich frisch zubereitet aus Stuttgart eingeflogen werden.

Die Ausstellungseröffnung und Buchpräsentation The Deep – Leben in der Tiefsee fand am 29. März 2007 im Kieler Meeresforschungsinstitut IFM-GEOMAR statt. Die Autorin Claire Nouvian kam aus Paris und erzählte in akzentfreiem Englisch so leidenschaftlich und enthusiastisch von ihrem Werk und von ihren Ausflügen in die Tiefsee, dass noch der letzte Zuhörer im Saal hingerissen war von dieser jungen, ehrgeizigen Frau. „Ich will praktisch den Rest meines Lebens in der Tiefsee verbringen“, so Nouvian. Wie sie denn an das Material gekommen sei, wurde sie vom Wissenschaftler und Meeresbiologen Dr. Uwe Piatkowski gefragt. „Ganz einfach“, berichtet die Autorin, „ich habe bei Hunderten von Wissenschaftlern auf der ganzen Welt angefragt und bis heute nicht aufgehört, Bildmaterial zu sammeln. Mittlerweile sind es über 6.000 Aufnahmen, von denen 220 Abbildungen im Band zu sehen sind.“ Noch Stunden nach der Veranstaltung wurde sie von Medienvertretern, Wissenschaftlern und Buchkäufern „belagert“. Sie signierte die Bücher nicht nur, sondern schrieb jedem eine persönliche Widmung in sein Exemplar. Momentan kuratiert Claire Nouvian eine große Tiefsee-Ausstellung, die im November 2007 im naturhistorischen Museum in Paris eröffnet wird.
