In "Der Junge, der Picasso biss" erzählt Antony Penrose von seiner Freundschaft mit Pablo Picasso. Die Mutter dieses Antony Penrose, der "weibliche Robert Capa", illustriert diese ungewöhnliche Freundschaft eines kleinen Jungen mit dem großen Maler mit ihren Fotografien. Einige davon sind nun, zusammen mit denen anderer Fotografen im Kölner Museum Ludwig zu bestaunen. Noch bis 15. Januar 2012.
Mit nur wenigen LEGO®-Steinen schafft es der bekannte Designer und Illustrator Christoph Niemann, New York und das besondere Lebensgefühl dieser Stadt zum Leben zu erwecken. Egal ob Wahrzeichen wie das Empire State Building oder Szenen des alltäglichen Lebens – seine Kompositionen sind spielerisch leicht, humorvoll und bestechen durch ihren Minimalismus.
Die LEGO® Art Box bildet eine Schnittstelle zwischen dem Medium LEGO Steine und der Kunst. Der Aspekt des modularen Charakters von LEGO Elementen eröffnet durch die Zerlegung in Einzelteile und die Wiederverwendung ein spielerisches Kreativpotential, das seit einiger Zeit Künstler für sich entdeckt haben.
In der Ausstellung werden ab 1. September auch Werke aus Christoph Niemanns Arbeit gezeigt.
LEGO® Art Box, Prinzenstraße 85 C (Aufbau Haus / planet modulor), 2. OG, Balkon, 10969 Berlin
Eröffnung 1. September 2011, 19 - 22 Uhr, www.LEGOartbox.com
Ab 2. September: Fotos von Judy Linn in der Galerie White Trash Contemporary, Hamburg
New York in den frühen 1970er-Jahren, eine Stadt in kreativer Aufbruchsstimmung. Patti Smith und die „Kids“, darunter Robert Mapplethorpe hingen mit Andy Warhol und seiner Entourage im legendären Max‘s Kansas City ab, es entwickelten sich Freundschaften zu Sam Shepard, Janis Joplin, Allen Ginsberg und vielen anderen Künstlern jener Zeit.
Judy Linn war selbst eins dieser „wilden Kinder“. Mit ihrer Leica begleitete sie Patti, Robert und ihre Freunde und entdeckte dabei die Fotografie für Sich. Patti Smith bewegt sich vor der Kamera von Judy in für sie ungewohnter Offenheit und Leichtigkeit, mal posierend, mal in Alltagssituationen.
Entstanden ist ein Band, der die Experimentierfreude und Fantasie zweier Frauen zeigt, deren Leidenschaft die Fotografie und die Lust am Spiel mit der Kamera sind.
Die Hamburger Galerie White Trash Contemporary zeigt eine Auswahl von Judy Linns Fotografien.
Galerie White Trash Contemporary, www.whitetrashcontemporary.com
Neue Burg 2 (Ecke Willy-Brandt-Str.), 20457 Hamburg
Vernissage Freitag, 2. September 2011, 19 bis 21 Uhr
Ausstellung vom 3. September bis 15. Oktober 2011
Montag, 4.04.2011, 20.30 Uhr
BÜCHER HEYMANN in HH-Eppendorf
Eppendorfer Landstr. 77 (Marie-Jonas-Platz)
Eintritt: 13 €
Vorverkauf überall bei Heymann!
Dylan Thomas war Beau und Bohémien, begnadeter Lyriker und hemmungsloser Liebhaber – ein sprachmächtiger und sensibler Ausnahme-Künstler, bereits zu Lebzeiten eine Kultfigur.
»Alles ist da, das Schauen und Fühlen, ein sinnlicher Reigen aus Träumen und Klatsch, aus nächtlichem Alltag und alltäglicher Nacht«, schrieb ZEIT-Kritiker Konrad Heidkamp über Dylan Thomas´ »Unter dem Milchwald«. Es ist wohl das bekannteste Stück des walisischen Dichters, der vielen als bedeutendster Lyriker des 20. Jahrhunderts gilt. »Wo Wilde kuschelig, Joyce mythenschwer und Ödön von Horváth gesellschaftskritisch ist, bleibt Dylan Thomas shakespearisch humorvoll, erotisch und wortberauscht.«
Begleiten Sie Elke Heidenreich und den Hamburger Fotografen Tom Krausz auf ihrer literarischen Entdeckungsreise durch das Werk von Dylan Thomas und in das Land dieses Mannes, der sagte: »I am a lover of the human race, especially of women.«
10. Dezember 2010 - 10. April 2011
Dienstag bis Sonntag, 10-18 Uhr
Münchner Stadtmuseum
St.-Jakobs-Platz 1
80331 München
Tel: 089-233 22370
Fax: 089-233 25033
Herlinde Koelbl (*1939 in Lindau, lebt in Neuried bei München) ist eine der bekanntesten deutschen Fotografinnen und Dokumentarfilmerinnen. Mit ihrer präzisen Beobachtungsgabe analysiert sie gesellschaftliche Prozesse. Die umfassende Retrospektive stellt ihre Arbeiten aus drei Jahrzehnten mit allen wesentlichen Bildserien vor. Herlinde Koelbl begann erst mit 37 Jahren
zu fotografieren. Mit Neugier und Beharrlichkeit nähert sie sich ihrem Gegenüber. In ihren Porträts stellt sie eine intime Sphäre her, die in ihrem gesamten Werk spürbar ist. In ihrer ab 1980 entstandenen Fotoserie „Das deutsche Wohnzimmer“ gibt sie einen unverkrampften, intimen Einblick in die Privaträume der Deutschen. Die im Blitzlicht gefrorenen Gesten auf den Bildern ihrer Serie „Feine Leute“ von 1986 demonstrieren, wie wenig fein und feinsinnig es in den höheren Kreisen zugeht. Herlinde Koelbls 1991 begonnene Serie „Spuren der Macht“ beschäftigt sich mit der Frage wie Macht den Gesichtsausdruck von Menschen verändert.
Von Herlinde Koelbl sind aktuell bei Knesebeck lieferbar:
Die Spuren der Macht: Die Verwandlung des Menschen durch das Amt - eine Langzeitstudie. Acht Jahre von 1991 bis 1998 hat Herlinde Koelbl 15 maßgebliche Persönlichkeiten, darunter Angela Merkel, Gerhard Schröder und Joschka Fischer, textlich und bildlich porträtiert. Eine solche Studie gab es nie zuvor und nie danach. Ein Klassiker!