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Herlinde Koelbl

Herlinde Koelbl nahm 1960 ein Modestudium in München auf. und kam erst 1976 zur Fotografie. Sie arbeitete unter anderem für renommierte Zeitschriften und Zeitungen wie Stern, Die Zeit und New York Times. Erster großer Erfolg in der breiten Öffentlichkeit war der Bildband Das deutsche Wohnzimmer (1980). Es folgten weitere Bildbände wie Männer (1984) und Starke Frauen (1996), die mutige und ehrliche Aktporträts enthalten. Bemerkenswert ist Koelbls preisgekröntes Werk Jüdische Porträts (1989), die im Jüdischen Museum Frankfurt, im Spertus Museum in Chicago und vielen anderen Museen ausgestellt waren. Ihr Werk Haare erschien 2007.

Ihr bislang größtes Projekt ist eine Langzeitstudie, für die sie von 1991 bis 1998 jährlich 15 Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft fotografierte und interviewte. Dazu entstand der Bildband Spuren der Macht – Die Verwandlung des Menschen durch das Amt, der u.a. die Veränderung von Joschka Fischer, Gerhard Schröder, Angela Merkel, Arnold Vaatz, Frank Schirrmacher, Renate Schmidt, Monika Hohlmeier und Irmgard Schwaetzer darstellt, sowie ein Dokumentarfilm. Die gleichnamige Ausstellung war in Berlin (Deutsches Historisches Museum), in München (Haus der Kunst), in Bonn (Haus der Geschichte) und auf der Art Frankfurt 2002 zu sehen.

2003 drehte sie über Benjamin von Stuckrad-Barre den Dokumentarfilm Rausch und Ruhm, der dessen Weg durch den Drogenentzug zeigt. 2009 wurde zum ersten Mal eine Werkschau mit Koelbls Gesamtwerk in ihrer bislang größten Einzelausstellung im Berliner Martin-Gropius-Bau präsentiert.

Weitere Informationen zu Herlinde Koelbl finden Sie unter:
www.herlindekoelbl.de

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